Erwartung und Wirklichkeit

Seit meinem letzten Eintrag ist schon wieder so viel passiert, ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll zu berichten. Der Einfachheit halber zuerst einmal das, was ich so seit Sonntag gemacht habe:

Wie ich im letzten Post ja angekündigt habe, hat mich Sonntag Abend der Schlafbus abgeholt und nach Sa Pa gebracht.

Der Schlafbus ist eigentlich ganz bequem, auch wenn an Schlaf spätestens nach Erreichen der Serpentinen nun wirklich nicht mehr zu denken war – Sa Pa liegt im Norden von Vietnam auf ca. 1.400 m.

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Ursprünglich wollte ich hier einen Ausflug  mit „Home Stay“ zu mehreren kleinen Bergdörfern machen, in welchen noch Familien oder Stämme traditioneller Bergvölker leben und anschließend eine Nacht in Sa Pa bleiben. Eines der Völker kleidet sich wie die Dame unten auf dem Bild. Sie bzw. andere Frauen aus ihrem Dorf leiten auch die Touren.  Warum ihr Kind blond ist, weiß sie übrigens nicht…

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Meine Ansprechpartnerin im Touroffice in Hanoi habe ich nach der Erfahrung des ersten Wandertags in Tirol im letzten Jahr bestimmt 10x gefragt, ob das auch wirklich eine einfache Strecke und gut zu bewältigen ist, was immer bejaht wurde – sogar mit Sandalen sei das kein Problem.

War in Wirklichkeit natürlich nicht so….ich habe den Anfang mitgemacht und bin dann wieder umgekehrt, weil der Abstieg ins Tal über felsige und feuchte Lehmtrampelpfade für mich auch mit festen Schuhen einfach zu glitschig und steil war. Blöd war nur, dass ich das erst nach einer halben Stunde entschieden habe, ich konnte im Anschluss den ganzen Weg natürlich wieder hochkraxeln, was ungefähr 1 1/2 Stunden gedauert hat.Total fertig oben angekommen wurde mir dann doch noch angeboten, den „easy way“ (10 km über asphaltierte Wege, warum nicht gleich so?!) – zu nehmen. Das habe ich in der Situation aber dankend abgelehnt und den restlichen Tag in Sa Pa verbracht. Hier habe ich sehr nette Menschen u.a. aus Bremen und *TADA* Venlo kennengelernt. Wenn das mal kein Zufall ist.

Da Sa Pa zwar ganz schön aber relativ schnell durchschritten ist und mein Hotel eher nicht zum Verweilen eingeladen hat, bin ich gestern Nachmittag dann wieder nach Hanoi gefahren.

Im Hellen betrachtet ist die Busfahrt in der Tat ein echtes Abenteuer. Standardsituation: Kastenwagen überholt LKW in Serpentinenkurve, unser Bus (entgegenkommend) hat nicht genug Platz zum Ausweichen, wildes Gehupe, irgendwie geht’s gut…Augen zu und durch (Ich, hoffentlich nicht der Busfahrer)!

Zurück in Hanoi wollte ich dann doch noch zu Onkel Ho ins Mausoleum, leider war ich wieder zu spät dran. Es hat einfach nicht sein sollen mit uns beiden.

Stattdessen war ich im Literaturtempel und hatte eine sehr interessante private Führung. Der Tempel gilt quasi als erste Universität von Vietnam und bildete schon vor über 1.000 Jahren Gelehrte aus. Die Schlüsselfaktoren für Ihren Erfolg waren Talent, Tugend, Reputation, Höflichkeit, Menschlichkeit und Weisheit.

Wenn die Ausbildung abgeschlossen war, wurden die Namen der Gelehrten in Stein gemeißelt. Die Schildkröte am Fußende symbolisiert die Ewigkeit.

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Sie ist übrigens eines von vier heiligen Tieren oder Fabeltieren. Die anderen sind der Drache, der Phönix und das Einhorn (hier allerdings eher ein Hund mit Löwenkopf). Der Kranich ist hier auch sehr präsent und soll vor allem Glück bringen.

Heute war im Tempel ziemlich viel los, weil morgen die Aufnahmeprüfungen an der Uni beginnen und Schüler und deren Eltern zahlreiche Opfer darbringen, um aufgenommen zu werden.

Vom Tempel aus bin ich dann zurück zum Hotel spaziert und das erste mal in einen richtigen Regenschauer gekommen. Das war mehr als angenehm, weil es endlich einmal kühl wurde. Zwischendurch dachte ich, ich wäre aus Versehen im Rotlichtviertel gelandet, es war aber nur die „LED-Straße“. Auf den Schienen fährt übrigens immer noch ein Zug und das gar nicht mal so langsam.

Ich werde den Tag hier jetzt gemütlich mit Lesen und Blog schreiben ausklingen lassen und noch ein wenig Hanoi-Atmosphäre einsaugen, wenn auch mit ein bisschen (vertikalem) Abstand – nachdem ich endlich verstanden habe, dass die Cafés hier in den oberen Stockwerken zu finden sind.

Morgen früh werde ich zu meinem nächsten Ausflug in die Ha Long Bucht abgeholt, wo ich eine Nacht auf einem Schiff verbringen werde. Anschließend werde ich mich langsam auf den Weg in den Süden machen.

Was mich weiterhin beschäftigt:

Im Vorfeld der Reise bin ich oft gefragt worden, warum ich ausgerechnet nach Südostasien und zuerst nach Vietnam fahren möchte. Die beiden wichtigsten Entscheidungsgrundlagen sind sicher gewesen, dass ich mir einen längeren Aufenthalt hier leisten kann und dass es sich um für mich sichere Reiseländer handelt (toi toi toi für beides).

Ich habe mir im vorbereitend einige Blogs angeschaut, meinen Reiseführer (zumindest ein wenig) gewälzt und natürlich mit Menschen gesprochen, die schon einmal hier waren. Die unterschiedlichen Reiseberichte waren vom Grundtenor her alle positiv und klangen so, als könnte das was für mich sein. Bewusst habe ich versucht, keine besondere Erwartungshaltung aufzubauen, und mir alles nicht zu konkret vorzustellen, um nicht enttäuscht zu werden.

Mein allererstes Fazit nach ein paar Tagen ist nun: Vietnam ist anstrengend und abenteuerlich. Vielleicht ist die erste Reaktion hierauf ein spontanes „Ach was?!“ aber für mich ist das gerade eine sehr intensive und fordernde Erfahrung.

Nichtsdestotrotz setzt bereits eine gewisse Gewöhnung ein. Ich habe mich in Hanoi noch vor ein paar Tagen furchtbar überfordert gefühlt. Gestern hatte es schon fast etwas vertrautes, wieder hier hin zu kommen. Das Hupen, was übrigens mein „Vietnam-Geräusch“ ist, nehme ich gar nicht mehr wahr und fühle ich vor allem nicht mehr angesprochen. Es wird sowieso immer und ohne erkennbare Gründe gehupt. Auch das „über die Straße gehen“ wird schon Normalität und immer einfacher – einfach gehen, nicht stehenbleiben, nicht nachdenken.

In der kurzen Zeit habe ich schon recht viele andere Touristen aus aller Herren Länder und einige wenige Einheimische, die entsprechend Englisch können, kennen lernen können. Meine Eindrücke decken sich mit den Berichten der anderen (und auch mit denen lieber Freunde zu Hause). Die nächsten Wochen versprechen spannend zu bleiben.

Allerdings werde ich in dieser Zeit meine Gesamt-Reiseplanung noch einmal überdenken. Viel länger als drei Wochen werde ich wohl erst einmal nicht in Vietnam bleiben und dann direkt nach Thailand aufbrechen. Auch nach den stressigen letzten Wochen zu Hause sehne ich mich nach ein bisschen Entspannung.

„In dubio pro libertate“ habe ich ja irgendwie als Leitmotiv meines Urlaubs erkoren. Daran musste ich mich erst wieder erinnern und werde dies von nun an konsequent umsetzen. Wo es mir gefällt, bleibe ich, ansonsten ziehe ich weiter.

Lost in Translation

…aber immerhin verlaufe ich mich nicht mehr jedes Mal, wenn ich aus dem Hotel auf Hanois verwinkelte Gassen im Old Quartier trete. Interessant ist, dass jede Straße – oder Gasse – eine andere Handwerkskunst beherbergt. Auf „meiner“ Straße, Thuoc Bac, gibt es alles aus Metall. Die Häuser sind hier in der Regel sehr schmal und lang (fast wie an den Grachten). Vorne an der Straße der Laden, dann eine Werkstatt, dahinter die Wohnräume.

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Anstelle vieler beschreibender Worte hier noch ein paar Fotos:

Das Old Quartier wurde früher von französischen Besatzern geprägt. Ein Relikt ist die St. Joseph’s Cathedral. Hier war ich kurz vor einer Hochzeit und habe ein paar Minuten Stille und Kühle genossen. Egal wie weit ich von zu Hause weg bin und wie anders die Umgebung ist, kann ich in Kirchen immer ein bisschen zur Ruhe kommen.

Auf dem Weg zu einem Besuch im Geschichtsmuseum bin ich am Hoan Kiem See vorbei gekommen. Die grüne Lunge Hanois, die aber im Grunde erst Abends richtig schön wird.

Nach meinem erneuten Ausflug an den See war ich gestern Abend noch auf dem Nachtmarkt. Das ist wie Schöppenmarkt nur im Dunkeln und eben in Hanoi (also fast genau so). Mein persönliches Highlight war ein Album von Modern Talking, leider haben die Englischkenntnisse der Verkäuferin und mein vietnamesisch nicht ausgereicht, um die Hintergründe zu erörtern.

Heute Mittag bin ich zum Ho Chi Minh Museum und zu seinem Mausoleum aufgebrochen. Das Mausoleum war schon geschlossen, aber ganz böse bin ich darüber nicht. „Onkel Ho“ wird regelmäßig nach Russland geflogen, um wieder hübsch gemacht zu werden – irgendwie gruselig. Das Museum war recht interessant, schade, dass ich die Ho-Ho-Ho Chin Minh Ära verpasst habe.

Ganz in der Nähe sind die One Pillar Pagode, der Flaggenturm und die Deutsche Botschaft.

Anschließend habe ich mir eine faszinierende Show im Wasserpuppentheater angesehen. Darauf gekommen bin ich wegen des wunderschönen Buches „Sung’s Laden“ – danke nochmal liebe Jule! Buch und so eine Show kann ich jedem empfehlen, so was habe ich in der Tat noch nicht gesehen.

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Ich versuche, hier möglichst viel zu Fuß zu machen. Die Hitze macht es aber nicht ganz einfach und so bin ich inzwischen schon zwei Mal mit einer Rikscha unterwegs gewesen. Gemütlicher, als man denkt, so quasi als Rammbock.

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Kulinarisch kann ich noch fast gar nichts berichten – mir fehlt im Moment noch völlig der Appetit (tut auch mal gut). Ich habe allerdings von der freundlichen Dame auf dem Foto ein bisschen Ananas gekauft. Die Jungs von der Rezeption haben mir erklärt, wie die hier gegessen wird – mit Instantbrühenpulver. Schmeckt besser, als es sich anhört.

Ich muss mich jetzt ein bisschen beeilen, weil ich gleich abgeholt und zu meinem Nachtbus nach Sa Pa gebracht werde. Was ich da vorhabe erzähle ich lieber erst, wenn ich es wirklich geschafft habe ;).

Jede Reise beginnt…

…mit einem ersten Schritt und natürlich mit der Anreise. Mein Weg nach Vietnam hat  schon Mittwoch Morgen in Dülken begonnen und ist physisch bereits seit ein paar Stunden abgeschlossen – ich bin in Hanoi! Angekommen bin ich allerdings noch nicht.

Nach einem sehr herzlichen aber für mich nicht ganz leichten Abschied am Bahnhof ist die Zugfahrt nach Amsterdam ohne größere Vorkommnisse und weitgehend pünktlich verlaufen. Auch wenn ich nur kurz da war, hat mir das was ich von Amsterdam gesehen habe sehr gut gefallen und ich komme gerne noch einmal wieder – auch um die Frage zu klären ob ich lieber in einem Haus an oder einem Boot auf einer Gracht leben wollen würde.

Ich habe in einem günstigen Hotel in der Nähe vom Flughafen Schiphol gewohnt und die ganze Nacht Flugzeuge starten gehört. Vielleicht kennt ja jemand noch den Film Gattaca. Da sieht man im Hintergrund immer wieder Raketen starten, quasi als die Spannung steigerndes Element – einen ähnlichen Effekt hatte die zwar nicht sehr laute aber immer präsente Geräuschkulisse auch auf mich, viel schlafen konnte ich nicht.

Es gab vor dem Boarding dann noch eine kurze Schrecksekunde, als sich mir beim Warten mit Panoramablick auf einmal das folgende Bild bot:

IMG_20160623_100303Erster Gedanke: Krass, es brennt. Dann innerhalb von Millisekunden dieses heiße Ziehen in der Magengegend, Blutdruck und Puls gehen hoch, im Film bersten jetzt gleich erst mal die Scheiben, was tun? Kampf oder Flucht – halt,  erst mal gucken – wie reagieren eigentlich die anderen? Gar nicht. Langeweile. Vereinzeltes Grinsen. Na dann erst mal Luft holen. Die Brandweer vom Luchthaven Schiphol führt ihre Löschübungen einfach mal ganz keck mitten im regulären Flugverkehr – halt unter realen Bedingungen – durch. Mit Rauch und Blaulicht und allem Zipp und Zapp. Das Spektakel bzw. Übungsobjekt nennt sich „FireFly“ und hat auch bei anderen Passagieren nach mir noch panische Blicke ausgelöst. Ich habe gelangweilt geguckt und vereinzelt gegrinst.

Mit ein wenig Verspätung ist dann mein Flieger nach Singapur gestartet – wie auch immer das schwimmend funktioniert. Es hat  in der Nacht so viel geregnet, dass die Startbahn eher eine Regattabahn war – aber mit Wasser kennen sich die Holländer ja Gott sei Dank auch aus.

IMG_20160623_094618Die gut 12 1/2 Stunden Flugzeit waren wirklich lang. Schlafen konnte ich mal wieder nicht, ich habe stattdessen anderthalb Filme – für die Cineasten London Has Fallen (ganz) und 10 Cloverfield Lane (halb) – sowie alle 8 Folgen von 11.22.63 geguckt. Über Indien konnte ich dann mal ein Gewitter von oben anschauen – echt faszinierend, wie viele Blitze da so tatsächlich zucken!

Nach ein paar Stunden Aufenthalt in Singapur durfte ich dann nochmal knapp 4 Stunden fliegen und bin gegen Mittag in Hanoi angekommen. Die Einreise mit meinem Visum aus Berlin verlief problemlos und zack war ich in Vietnam.

Das ist jetzt natürlich sehr profan, aber der erste Eindruck – warm und schwül hoch 1000. Das Gefühl ist auch immer noch so, egal was man tut, man schwitzt immer, ich bin sehr gespannt, ob ich mich daran noch gewöhne.

Ich hatte mir zum Ziel gesetzt nicht mit einem Taxi, sondern mit dem öffentlichen Bus Nr. 17 vom Flughafen ins Stadtzentrum – Old Quartier – zu fahren. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung mehr warum ich das unbedingt wollte, aber ich habe mich bis zum Bussteig durchgefragt allerdings nicht bemerkt, dass die 17 durchgestrichen war und nur noch die 7 da stand. Als der Bus kam ging dann alles ganz schnell, hier halten die Fahrer nämlich nicht unbedingt ganz an, um die Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen.

Als ich mit Gepäck dann irgendwie relativ abenteuerlich im Bus war, habe ich versucht zu sagen wo ich hin will, aber in manchen Situationen ist Englisch hier doch wenig hilfreich. Der Fahrer hat mir mit vielen Gesten und mit Hilfe eines Polizisten erklärt, dass die Fahrt 8000 Dong kostet (33 ct), die ich Dank meiner lieben Kollegen auch direkt bar zahlen konnte. Nachdem ich das Ticket dann gekauft hatte, hat mir der Polizist dann erst mal erklärt, dass ich im falschen Bus bin – 7 nicht 17, und das funktioniert hier nicht so wie bei der 009 und 019….

Immerhin ist der Bus nach Hanoi gefahren, aber eben in einen völlig anderen Stadtteil. Ich habe mir dann ein Taxi gerufen und bin direkt auf Touristenfalle Nummer 1 reingefallen. Wir haben vorher einen Preis abgestimmt, der dann am Ende natürlich ein Missverständnis und deutlich teurer war. Ich habe den zwar Preis aufgeschrieben, wusste aber nicht, wie das hier üblich ist. Preise werden ohne die tausender notiert, also 60 für 60.000 Dong. Ich wollte geschickt mit 2.000 Dong in die Verhandlungen einsteigen und habe mich noch gewundert, das der Fahrer sofort genickt und gegrinst hat. Am Ende habe ich dann allerdings nur 200.000 Dong (8€) und nicht 2.000.000 bezahlt, also ganz glimpflich.

Das tückische hier ist, dass man zu Beginn glaubt, man könnte sich aus Schildern irgendwelche Infos erschließen, weil ja grundsätzlich lateinische Buchstaben verwendet werden – keine Chance. Auch die Straßennamen, Ortsteile etc. sind – zumindest für mich – überhaupt nicht einprägsam.

Im Hotel angekommen dann die nächste Überraschung: das Zimmer, was ich bereits im Januar reserviert hatte, war nicht mehr frei, nur noch eine Kategorie schlechter. Ich muss sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon echt genervt und hundemüde war, und deswegen auf Fenster, Platz und alles andere verzichtet habe. Hauptsache Bett und Dusche.

Dann kam – was ich eigentlich schon früher erwartet habe – natürlich das Loch und der Gedanke: Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht 4 Monate weg zu gehen, in eine völlig andere Welt???

Ich habe mich inzwischen ein bisschen akklimatisiert und die Umgebung erkundet, aber ich denke, dass mich dieser Gedanke noch ein bisschen begleiten wird.

Hier noch ein paar erste Eindrücke aus meiner Umgebung.

Nach einem längeren Stromausfall heute Morgen komme ich erst jetzt zum Schreiben und werde nun meine Erkundungstour fortsetzen. Bericht folgt 🙂

 

 

Auf Los geht’s los….

Morgen – also M O R G E N – geht es los….unglaublich, wie schnell die letzten Wochen verflogen sind!

Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist alles gepackt (17kg), der Kühlschrank taut ab und die restlichen ToDos sind so gut wie erledigt:

IMG_20160621_145351Morgen früh um 09:22 Uhr (lt. Plan) startet dann meine erste Etappe nach Amsterdam ab Dülken Bahnhof.

Ich kann kaum in Worte fassen, wie es mir gerade geht. Es ist eine prickelnde Mischung aus total aufgeregt, voller Vorfreude, ziemlich viel Respekt, ein bisschen Abschiedsschmerz und einem großen Teil völliger Unfassbar- und Unvorstellbarkeit der Dinge, die auf mich warten. Von all den guten Wünschen und den persönlichen, praktischen und witzigen Geschenken, die mir zuteil geworden sind, bin ich auch immer noch ganz überwältigt.

Weil mir die Worte fehlen hilft mir Alan Alexander „A. A.“ Milne:

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Also dann, bis bald aus Vietnam!